Allgemein

Allgemein Die Dauer einer Therapie ist von mehreren Faktoren abhängig, beispielsweise vom jeweiligen Störungsbild und nicht zuletzt vom Umfang der Mitarbeit des Patienten selbst.

Allerdings geben die Heilmittelrichtlinien, nach denen wir arbeiten müssen, eine bestimmte Anzahl von Therapiestunden für unterschiedliche Störungsbilder vor. Die vorgegebene Stundenzahl kann zwar überschritten werden. Eine Therapieverlängerung bedarf aber einer Entscheidung Ihres Arztes und Ihrer Krankenkasse und eventuell sogar auch einer Vorstellung beim medizinischen Dienst. Deshalb ist es unser Bestreben, den zulässigen Stundenschlüssel möglichst einzuhalten. Damit dies zu schaffen ist, bedarf es Ihrer Unterstützung.

Wichtig für Ihre Unterstützung ist es, dass Sie den Verlauf der Behandlung schon vor Beginn der Therapie verstehen: Eine Therapie beginnt mit der Diagnostik, während der es für viele Patienten wichtig ist, eine vertraute Person in ihrer Nähe zu haben. Nach der Diagnostik sollte dann – je nach Alter und Störungsbild – die Loslösung von der Begleitperson erfolgen. Zum Ende der Therapiezeit bitten wir die Angehörigen meist noch einmal zurück in den Behandlungsraum. Wir erläutern dann den Inhalt der durchgeführten Therapie und zusätzlich die Notwendigkeit und den Inhalt von häuslichen Übungen des Patienten.

Die häuslichen Übungsaufgaben werden zu Beginn jeder Therapie kontrolliert. Sollten sich zu Hause Probleme ergeben haben, bitten wir deshalb gleich zu Beginn um eine kurze Rückmeldung. Sie müssen immer daran denken, dass eine regelmäßige Durchführung der häuslichen Übungen für den Therapieerfolg unerlässlich ist, um die vorbestimmte Zahl der Therapiestunden möglichst einzuhalten.